Inhalt der Website: Die Klinik Beverin ist zuständig für die psychiatrische Behandlung von Erwachsenen im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich. Wir sind eine Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Klinik Waldhaus, Chur: In unserem Zentrum für Psychiatrie bieten wir alle Therapieformen bedürfnisgerecht an. Hiezu gehören insbesondere Milieutherapie, Soziotherapie, medikamentös-somatische Therapien, Psychotherapie. Hauptziel der Behandlung ist die Wiedereingliederung (Rehabilitation) psychisch kranker und/oder psychisch behinderter Menschen im Rahmen eines vorübergehenden Aufenthaltes.
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Was versteht man unter Akutpsychiatrie?
Die professionelle Behandlung von Menschen mit akuten psychischen Störungen oder in akuten Lebenskrisen jeden Schweregrades und jeder Ursache. Neben der Behandlung ist uns auch die gründliche diagnostische Abklärung wichtig. Die Behandlung erfolgt je nach Schweregrad der Erkrankung in den geschlossenen oder offenen Stationen. Sie beinhaltet immer auch eine sorgfältige Entlassungsvorbereitung.
Wichtige therapeutische Instrumente für die Behandlung und Betreuung sind:
• Medikamentöse Behandlung
• Psychotherapie
• Das von der Pflege gestaltete Stationsmilieu / Milieutherapie / Sozioltherapie
• Ausdruckstherapie/Ergotherapie
• Krisenintervention
• Familen- und Paargespräche
Wir haben zum Ziel ...
• akut pychisch kranken Menschen eine professionalle, psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung anzubieten
• eine möglichst vollständige Wiedereingliederung in die Gesellschaft, dazu gehören die Untersützung im Bereich Wohnen, Finanzen, Arbeit und Beschäftigung
• dem Patienten bei der Organisation einer individuellen ambulanten Nachsorge behilflich zu sein
• Angehörige zu beraten und über den Klinikaufenthalt hinausreichende Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten aufzuzeigen
Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren mit psychischen Störungen, die zu schweren Beeinträchtigungen für den Betroffenen oder die Umgebung im täglichen Leben führen und ambulant nicht mehr aufgefangen werden können. In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Graubünden nehmen wir auch Jugendliche unter 18 Jahren stationär auf.
Depressionen und affektive Störungen
Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis
Bei diesen Störungen bestehen die Hauptsymptome in einer Veränderung der Stimmung oder Affektivität, meist zur Depression hin, mit oder ohne begleitende Angst, oder zur gehobenen Stimmung. Dieser Stimmungswechsel wird in der Regel von einem Wechsel des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet.
Diese Störungen sind im allgemeinen durch grundlegende und charakteristische Störungen des Denkens und der Wahrnehmung sowie eine inadäquate oder verflachte Gefühlslage gekennzeichnet. Die Klarheit des Bewusstseins und die intellektuellen Fähigkeiten sind in der Regel nicht beeinträchtigt. Die Störung kann die Grundfunktionen, die dem gesunden Menschen ein Gefühl von Individualität, Einzigartigkeit und Entscheidungsfreiheit geben, beeinträchtigen, weshalb diese Störungen auch als Ich-Störungen bezeichnet werden.
Bei diesen Störungen steht als Symptom die Angst im Vordergrund. Sie werden grob in zwei Gruppen unterteilt: einerseits die Phobien, bei denen die Angst auf bestimmte Umgebungssituationen begrenzt ist und andererseits die sonstigen Angststörungen bei denen kein Zusammenhang mit einer bestimmten Umgebungssituation besteht.
Wesentliche Kennzeichen dieser Störungen sind wiederkehrende Zwangsgedanken oder -handlungen. Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die den Patienten immer wieder stereotyp beschäftigen und meist quälend sind. Zwangshandlungen oder -rituale sind ständig wiederholte Stereotypien, die als unangenehm empfunden werden.
Damit sind Probleme in der Beziehung zur Familie, zum Partner, zur Partnerin oder zur Umgebung gemeint. Ein Überdenken der Situation in ruhiger Umgebung und unter fachkundiger Anleitung sowie ein erstes Familien- oder Paargespräch können dabei sehr hilfreich sein.
Dabei handelt es sich um Störungen mit körperlichen Symptomen mit oder ohne fassbaren krankhaften Organbefund, bei deren Verständnis und Behandlung der Einbezug der seelischen Komponente eine wesentliche Rolle spielt.
Eine Krise kann jedes Ereignis oder Vorkommnis sein, das geeignet ist, die Fähigkeit eines Individuums zur Bewältigung der mit dem Ereignis für ihn verbundenen (gefühlsmässigen, verstandesmässigen und handlungsbezogenen) Anforderungen zu überfordern. Das Ziel der in der Klinik durchgeführten Krisenintervention besteht in der aktuellen emotionalen Entlastung des Individuums und der Unterstützung bei der Bewältigung der Krise. In dieser Zeit kann sich auch zeigen, ob eine längerdauernde Behandlung angezeigt ist.
Unter Suizidalität versteht man den Wunsch nach Selbsttötung. Oft ist das suizidale Verhalten Ausdruck des Wunsches nach Ruhe, nach einer Unterbrechung des Lebens als Problemlösungsversuch. Falls Sie sich in einer solchen Situation befinden, möchten wir Ihnen dringend raten, sich an Menschen zu wenden. Sie können sich auch jederzeit in der Klinik melden, wo wir Ihnen auf dem Weg aus Ihrer Krise behilflich sein können (siehe auch Menschen in Krisensituationen). Vergessen Sie auch nicht den kostenlosen Dienst der Telefonseelsorge Nr. 143 zu beanspruchen.
Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder schriftlich, beispielsweise durch eine medizinische Fachperson, oder der Patient nimmt direkt mit dem zuständigen Oberarzt oder Tagesarzt der jeweiligen Klinik Kontakt auf. Ein Klinikeintritt ist jederzeit möglich.
• Professionelle, psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung
• Die Therapie wird individuell und unter Berücksichtigung des Zustandsbildes mit dem Betroffenen geplant und regelmässig überprüft
Als therapeutische Mittel setzen wir ein:
• Soziotherapie
• Medikamentöse Behandlung
• Entzugsbehandlung – Psychotherapie, einzel und/oder in Gruppen
• Training zur Bewältigung des Alltags
• Gruppentherapie
• Training sozialer und kognitiver Fähigkeiten
• Hilfe zur Föderung der Selbstständigkeit
• Beratung und Unterstützung durch den Sozialdienst
• Angehörigengespräche und Angehörigentreffen

Ergotherapie ist eine ärztlich verordnete Behandlung körperlich und psychisch kranker oder behinderter Menschen, die das menschliche Handeln in den Mittelpunkt stellt. In der Ergotherapie werden manuelle, schöpferische und musische Tätigkeiten und Aktivitäten in ihrer Wirkungsweise analysiert, den Fähigkeiten, Voraussetzungen und Interessen der Patienten angepasst und als therapeutische Mittel zur Wiedererlangung, Erhaltung und Förderung wichtiger Funktionen eingesetzt.
Ausdruckstherapie ist eine psychotherapeutische Behandlungsmethode, welche verschiedene künstlerische Medien (Malen, Gestalten, Bewegung, Tanz, Musik etc.) sowie psychotherapeutische Techniken zur Behandlung von psychischen Störungen einsetzt. Sie fördert bei Patienten Phantasie und Kreativität, regt zu Gestaltungsprozessen an und verhilft ihnen dazu, innerpsychische Vorgänge (Stimmungen, Gedanken, Gefühle, Einstellungen etc.) mit nichtsprachlichen Mitteln zum Ausdruck zu bringen. Im Gespräch darüber werden den Patienten diese Vorgänge zugänglicher gemacht und gegebenenfalls eine Verarbeitung oder Veränderung angeregt.
Alltagssituationen, die für den gesunden Menschen leicht zu meistern sind, können von psychisch kranken Menschen teilweise kaum mehr bewältigt werden. Mit Unterstützung des Pflegepersonals wird "Alltägliches" wieder eingeübt. Lebenspraktische Tätigkeiten wie: einkaufen, kochen, backen sowie waschen, bügeln, Blumen pflegen etc. werden gemeinsam ausgeführt und sind ein Bestandteil des Klinikalltags.
Auch im Freizeitbereich gilt es, Neues kennen zu lernen oder alt Vertrautes neu zu entdecken.
Der Sozialarbeiter unterstützt Patienten bei Arbeitslosigkeit und Stellensuche, er organisiert Arbeitsversuche und ist behilflich, die Rechte bei Kündigung und Krankheit zu wahren. Er berät in Mietrecht, Budget- und Versicherungsfragen und/oder vermittelt Plätze in Heimen und Wohngemeinschaften.
Psychiatrische Dienste Graubünden
Klinik Beverin
Akutpsychiatrie
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Fax +41 58 225 30 99