Inhalt der Website: Die Klinik Beverin ist zuständig für die psychiatrische Behandlung von Erwachsenen im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich. Wir sind eine Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Klinik Waldhaus, Chur: In unserem Zentrum für Psychiatrie bieten wir alle Therapieformen bedürfnisgerecht an. Hiezu gehören insbesondere Milieutherapie, Soziotherapie, medikamentös-somatische Therapien, Psychotherapie. Hauptziel der Behandlung ist die Wiedereingliederung (Rehabilitation) psychisch kranker und/oder psychisch behinderter Menschen im Rahmen eines vorübergehenden Aufenthaltes.
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Was versteht man unter Entzug?
Was muss ich sonst noch wissen?
Unter Entzug versteht man primär die Entgiftung des Körpers von einer Substanz = körperlicher Entzug. Ein körperlicher Entzug entsteht, wenn der Körper an ein Medikament, Alkohol oder eine andere Droge gewöhnt ist und dieses ihm plötzlich nicht mehr zugeführt wird. Dabei entsteht unabhängig von der Substanz ein ähnliches Bild, das sogenannte Entzugssyndrom. Der Ausdruck Entzugserscheinung (auch Abstinenzerscheinung) bezeichnet die bei diesem Syndrom auftretenden Symptome d.h. physische und psychische Verhaltensweisen des Körpers, welche auftreten, wenn der Körper bestimmte chemische Botenstoffe von denen er abhängig ist nicht mehr erhält. Folgende Symptome können einzeln oder zusammen Anzeichen für einen Entzug sein:
Physische (körperliche) Entzugserscheinungen: Schwindel, Schwitzen, Zittern, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Störung der Temperaturregulation, schneller Herzschlag, hoher Blutdruck, Gliederschmerzen, Krämpfe usw..
Psychische Entzugserscheinungen sind z.B. Schlaflosigkeit, Nervosität, Depressionen, innere Unruhe, aggressives Verhalten, Wahrnehmungsstörungen (Delirium Tremens, Halluzinationen), Bewusstseinsstörungen usw..
Heranwachsende oder erwachsene Menschen, welche von legalen und/oder illegalen Suchtmittel abhängig sind. Menschen in Substitutionsprogrammen (Methadon, Subutex, Diaphin = Heroin), können zum Total- oder Teilentzug bei uns eintreten. Ebenfalls sind Kriseninterventionen bei Rückfällen möglich. Aufgenommen werden suchtmittelabhängige Menschen, welche freiwillig eintreten möchten, per FFE eingewiesen werden, einen Massnahmevollzug antreten werden, an einer Doppeldiagnose leiden, zur Zeit die Sucht aber im Vordergrund steht.
Telefonische Anmeldung beim Dienstarzt (+41 58 225 30 50) oder schriftliche Anmeldung durch den Hausarzt oder Betreuer.

Wir bieten Betreuung rund um die Uhr an. Der Aufenthalt im Danis Entzug wird in zwei Phasen eingeteilt:
Entzugsphase
Es werden gezielte Angebote zur Linderung von Entzugssymptomen, Entspannungsübungen, medizinische Abklärungen und Behandlung, Angebot von Einzelgesprächen sowie soziale Beratungen.
Stabilisierungsphase
In der Stabilisierungsphase werden die weiteren individuellen Ziele besprochen und festgelegt. Wir arbeiten ressourcenorientiert und sind bestrebt die/den Einzelne/n bei der Erreichung der gesetzten Ziele zu unterstützen. Wir bieten einen geregelten Tagesablauf, wo es z. B darum geht den Tag/Nachrhythmus zu finden, das Zusammenleben in einer Gruppe zu üben und um sinnvolle Freizeitgestaltung. Ebenfalls sollen soziale Kompetenzen gefördert und/oder entwickelt werden.
Wir organisieren, zusammen mit dem Patienten den Übertritt in eine Langzeittherapie.
Mit Angehörigen und externen Bezugspersonen arbeiten wir eng zusammen.
Im Danis Entzug bieten wir für Kokain- und Cannabiskonsumierende eine spezifische Behandlung nach Manual an. Diese Behandlung wird Einzeln oder in Gruppen angeboten.
Die Patienten haben die Möglichkeit bis zu drei Monaten zu bleiben und ihre Zukunft neu zu planen, z. B. Langzeittherapie, ambulante Nachbetreuung, Wohnungs- und Arbeitssuche, etc.