Behandlung / Betreuung

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Notfall / Krisenintervention

Notfallsituation

Bei akuter Suizidgefahr oder gefährlichem, realitätsfremdem Handeln einer Person.

Polizeinotruf Telefon 117
Sanitätsnotruf Telefon 144

Krisenintervention Erwachsenenpsychiatrie

Telefon 058 225 20 00

Wir sind 24 Stunden am Tag erreichbar.

Station D 11-Notfall Klinik Waldhaus Chur

Die Klinik Waldhaus Chur verfügt über eine 24 Stunden Notfall-Aufnahme. Die Zufahrt ist auf dem Klinik-Areal mit der Bezeichnung «Notfall» signalisiert und ist mit dem Fahrzeug erreichbar.

Psychiatrische Dienste Graubünden
Klinik Waldhaus
Loëstrasse 220
7000 Chur


Ambulante Krisenintervention (AKI)

Wir bieten an Wochenenden und Feiertagen für das Bündner Rheintal, entlang der Achse Maienfeld – Thusis, eine aufsuchende Behandlung und Betreuung von Patienten mit akuten psychiatrischen Krisen in der häuslichen Umgebung oder vor Ort des Geschehens an. Das Behandlungsteam ist mit einem Arzt und einer erfahrenen Dipl. Pflegefachperson HF besetzt.

Krisenintervention
Kinder- und Jugendpsychiatrie

Telefon 058 225 19 19

Montag bis Freitag:
08.00 – 12.00 und 13.30 – 17.00 Uhr

Ausserhalb dieser Zeiten:
Dienstärzte des Kantons Graubünden

Ambulante Krisenintervention in der Zentralstelle Chur

Während den Bürozeiten können sich Eltern, Kinder und Zuweiser in der KJP-Zentralstelle, Masanserstrasse 14, 7000 Chur melden.

Ausserhalb der üblichen Arbeitszeiten sind die Haus- bzw. Notfallärzte der Region für kinder- und jugendpsychiatrische Notfälle zuständig.

Regionalnummern der Dienstärzte des Kantons Graubünden (Quelle Bündner Ärzteverein)

Pflegesymposium «Umgang mit Gewalt und Aggression»

Onlinebasiert

     

Die Psychiatrie-Dienste Süd (PDS) und die Psychiatrischen Dienste Graubünden (PDGR) laden Sie herzlich zum 2. Pflegesymposium ein..

↓ Über das Pflegesymposium
↓ Was erwartet Sie?
↓ Referentinnen und Referenten
↓ Anmeldung
↓ Organisatorisches

Über das Symposium

Gewalterfahrungen und erlebte Aggressionen – ausgehend von psychisch kranken Menschen – sind in der Psychiatrie Teil der Arbeitssituation. Die Bandbreite reicht dabei von persönlichen Beleidigungen oder Verdächtigungen über alltägliche Tätlichkeiten bis hin zu körperlichen Angriffen mit massiver Gewalt, von unerwünschten Anzüglichkeiten bis zu sexuellen Belästigungen.

Verschiedene Strategien, Deeskalationstechniken und Schutzmassnahmen helfen uns dabei, solche Situationen abzufangen, trotzdem kommt es immer wieder zu Gewalt- und Aggressionsereignissen. In vielen Fällen gehen Gewalt, aggressive und übergriffige Handlungen von Menschen aus, die dieses Verhalten infolge psychischer oder kognitiver Einschränkungen nicht steuern können.

Wie begegnen wir dem Phänomen Aggression und Gewalt als Behandlungsteam? Kennen wir alle Möglichkeiten und deeskalierenden Verhaltensmethoden zur Prävention und schöpfen wir sie aus, bevor wir mit Gegengewalt oder Selbstverteidigung reagieren – die im Widerspruch stehen zu unserem Betreuungsverständnis? Wie gehen wir mit Opfern von Patientenaggression und -gewalt um? Welche professionellen, persönlichen, organisatorischen oder institutionellen Wege zur Gewaltprävention können neu begangen oder geplant und gebaut werden?

Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren wir dieses Thema mit Ihnen – aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen vollständig online. Wir freuen uns auf  Ihre aktive Teilnahme am diesjährigen Pflegesymposium!

Eduard Felber
Pflegedirektor PDGR
Carmine di Nardo
Leiter Pflegedienst und Therapien PDS

Was erwartet Sie?

09.00 – 09.15 Uhr Keynote I

Begrüssung und Tageseinführung

Eduard Felber und Carmine Di Nardo

09.15 – 09.25 Uhr Slam Poetry

Jachen Wehrli

09.25 – 09.30 Uhr Kurzpause
09.30 – 10.10 Uhr

Keynote 2

Wo liegt die Grenze der Autonomie? Zur ethischen Spannung in der psychiatrischen Behandlung

Reinhold Meier, Seelsorger – SpiritualCare / Ethikbeauftragter PDS

10.10 – 10.30 Uhr Kaffeepause
10.30 – 10.50 Uhr Keynote 3

Medikation als «letzte» Wahl? – Zwischen Zwang und alternativer Intervention

Dr. med.  Peggy Stützer, Chefärztin Akutpsychiatrie

10.50 – 11.10 Uhr Keynote 4

Wir müssen reden – mit Begegnungen gegen Zwang

Andrea Zwicknagl, Peer

11.10 – 11.20 Uhr Kurzpause
11.20 – 11.40 Uhr Keynote 5

Medienwand im Intensivzimmer – Reizregulation statt Abschirmung

Martin Fluder, Pflegefachmann HF und Leiter Pflege; Florian Widmer, Pflegefachmann HF und Trainer Aggressionsmanagement, Luzerner Psychiatrie

11.40 – 12.10 Uhr Interaktive Fragerunde

Vormittagsreferenten 

12.10 – 13.00 Uhr Mittagspause
13.00 – 13.20 Uhr Slam Poetry

Jachen Wehrli 

Live-Quiz Kahoot

13.20 – 14.00 Uhr Keynote 6

Offene Psychiatrie als Lösung für Aggression und Gewalt?

Dr. med. Angela Brucher, Chefärztin Psychiatrie-Dienste Süd

14.00 – 14.10 Uhr Kurzpause
14.15 – 14.30 Uhr Keynote 7

Ambulante Krisenintervention – ein Erfahrungsbericht

Ursula Meyer, Dipl. Pflegefachfrau HF und Angehörige

14.30 – 14.45 Uhr Kurzpause
14.45 – 15.30 Uhr Roundtable

Vertreterin Angehörige, Polizei, Ursula Meyer, Angela Brucher

15.30 – 15.50 Uhr Resumée

Eduard Felber und Carmine Di Nardo

15.50 – 16.00 Uhr Ausklang

Jachen Wehrli 

 

Referentinnen und Referenten

Dr. med. Peggy Sützer
Chefärztin Akutpsychiatrie und Rehabilitation, PDGR
zur Person
Reinhold Meier
Seelsorger – SpiritualCare / Ethikbeauftragter, Psychiatrie-Dienste Süd
Martin Fluder 
Pflegefachmann HF und Bereichsleiter Pflege, Luzerner Psychiatrie
Ursula Meyer
Dipl. Pflegefachfrau HF, PDGR
zur Person
Florian Widmer
Pflegefachmann HF und Trainer Aggressionsmanagement, Luzerner Psychiatrie
Dr. med. Angela Brucher
Chefärztin Psychiatrie-Dienste Süd
Andrea Zwicknagl
Peer, Bern

Anmeldung

Organisatorisches

KOSTEN
Die Teilnahme ist kostenfrei.

ZUGANG
Die Teilnehmer erhalten nach der Anmeldung die Zugangsdaten für die onlinebasierte Teilnahme.

TAGUNGSBÜRO
Medina Jörger, Mitarbeiterin Administration PDGR
Telefon +41 58 225 22 41, medinaemily.joerger@pdgr.ch

ORGANISATION
Jelena Stjelja, Fachverantwortliche Pflege, Klinik St. Pirminsberg
Martin Aebi, Pflegeexperte PDGR