Persönliche Einblicke…

… ermöglicht die PDGR-Podcastserie «LEBENS-IBLICK». Wir schaffen für Betroffene eine Möglichkeit ihre Erfahrungen, sei es als (ehemalige) Patientin oder als Angehöriger, einem interessierten Publikum mitzuteilen und die Zuhörer an den persönlichen Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Durch die jeweils rund fünfundzwanzigminütigen Folgen führt die erfahrene Radiojournalistin Katharina Balzer. Auf Augenhöhe schafft sie eine spannende Gesprächsatmosphäre und sorgt gleichzeitig für einen respektvollen Dialog. Der Podcast soll zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen beitragen, Zuhörern Mut machen und mögliche Lösungen für ihre Situation aufzeigen.

Der Podcast erscheint in unregelmässigen Abständen und kann jederzeit angehört werden. Abonnieren Sie den Podcast auf Spotify oder Apple Podcast und verpassen Sie keine Folge oder nutzen Sie die direkte Abspielfunktion.

Wollen auch Sie Ihre Geschichte erzählen? Schreiben Sie uns an info@pdgr.ch.

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9: «Ich habe lange Zeit gedacht, ich komme nicht mehr ‘obsi,»

Die erste depressive Phase kam mit Mitte 30 – mitten im Leben: Frau, zwei Kinder und eine Arbeit die Freude macht. Nach einer stationären und tagesklinischen Behandlung war viele Jahre alles in Ordnung. Aber mit Anfang 50 kamen die Symptome wieder und mit ihnen auch Suizidgedanken. Wie der Weg von Peter aussah und wie es ihm heute geht, erzählt er in dieser Podcastfolge. Depression ist meistens gut behandelbar. Zur Verfügung stehen eine grosse Auswahl an verschiedensten Therapiemethoden. Mehr zu dem Thema unter pdgr.ch/depression.

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8: «Ich habe grosse Mühe wenn jemand erbricht!»

Menschen, die eine emotional sehr belastende Situation erleben, die ihr Leben deutlich verändert, wie etwa einen Unfall oder eine plötzliche Trennung, reagieren darauf oft mit starken Stresssymptomen. Auch bei einem Trauma erlebt der Betroffene die Symptome einer akute Belastungsreaktion. Wenn sie länger anhält, kann sie in eine psychische Erkrankung münden: die Posttraumatische Belastungsstörung. Nadya nimmt uns mit in ihre Geschichte – den Schockzustand, wenn jemand in ihrem Umfeld erbricht. Aber was tun, wenn man aus der Spirale nicht mehr rauskommt? Fachgerechte Unterstützung erhalten Betroffene bei den PDGR.

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7: «Ich dachte nur: ‘Nein, dass ist nicht das Kind aus meinem Bauch’»

Endlich ist es da…das kleine Baby liegt in den Armen und doch ist das Mutterglück nicht da. Man fühlt nichts, man mag nicht – und jetzt? Maya ist zweifaches Mami und erzählt wie sie mit der Diagnose postpartale Depression umgegangen ist. Aber auch warum es wichtig ist, den Kindsvater im Unterstützungsprozess mit einzubeziehen und nicht zu vergessen. Mehr zur Mutter-Kind-Station der Klinik Beverin in Cazis unter pdgr.ch/mutterkind und zum Verein Postpartale Depression Schweiz.

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6: «Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben für ihn – trotz der Diagnose Schizophrenie»

Im Alter von 15 Jahren erhielt der Sohn von Laura die Diagnose Schizophrenie – dies war vor drei Jahren. Wie sich das Leben veränderte und wo Laura Unterstützung als Angehörige erhielt, erzählt sie im Podcast «LEBENS-IBLICK». Betroffene und Angehörige finden Unterstützung in der Selbsthilfegruppe VASK. Fachliche Beratung durch Psychologen / Psychiater der PDGR sowie mehr zum Krankheitsbild unter «Schizophrenie».

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5: «In der ganzen Trauer und im Schmerz war auch viel Faszination»

Schwanger mit eineiigen Zwillingen – was für ein Ereignis. Doch was dann passierte erzählt uns Regula im Podcast «LEBENS-IBLICK». Zuerst verlief alles «normal». Aber im fünften Schwangerschaftsmonat gibt es Komplikationen und am Ende verstirbt ein Zwilling im Bauch. Und jetzt? Wie weiter? Regula nimmt uns mit in die Zeit vor fast 8 Jahren und erzählt wie sie ihren Weg mit dem Verlust und der Trauer gefunden hat. Betroffene und Angehörige finden Unterstützung in der Selbsthilfegruppe Mein Kind der Schmetterling oder fachliche Beratung durch Psychologen / Psychiater bei den PDGR.

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4: «Ich habe am Boden gesessen und geweint»

Das Baby ist da, doch irgendwie stellt sich das Mutterglück nicht ein. Denn plötzlich ist alles anders: Der Job ist vorerst weit weg, die Beziehung zum Partner ist eine andere und die eigene Freiheit an einem kleinen Ort. Stephanie ist zweifaches Mami, erzählt wie es ihr mit der Mutterrolle ergangen ist und wann sie gemerkt hat, dass es gut ist sich Unterstützung zu holen. Mehr zur Mutter-Kind-Station unter pdgr.ch/mutterkind.

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3: «Die Community ist wie eine zweite Familie»

Schon in jungen Jahren wusste der heute 20-Jährige, dass er mit dem falschen Geschlecht geboren wurde. Gino ist auf dem Weg zur Transition zum Mann. Der sympathische Trans-Mann erzählt wie er sich seiner Familie outete und wie es ihm heute geht. Mehr zum Thema Geschlechtervielfalt unter pdgr.ch/geschlechtervielfalt.

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2: «Wir sind eine kuriose Familie»

Schon in Jugendjahren kam Daniele mit harten Drogen in Berührung. Heute gehört der 65-Jährige zu den älteren Klienten, die zweimal am Tag den Weg ins Ambulatorium Neumühle zur opiatgestützten Behandlung auf sich nehmen. Wie er sein Leben mit der Sucht meistert und wie er zu seiner «kuriosen» Familie kam, erzählt er in dieser Podcastfolge. Mehr zum Ambulatorium Neumühle Chur unter pdgr.ch/neumuehle.

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1: «Ich bin froh, bin ich der Angst auf den Grund gegangen»

Über 20 Jahre litt Corina an einer Angst- und Panikstörung – zuerst verdrängte oder kompensierte sie die aufkommenden Panikattacken mit anderen Sachen wie zum Beispiel Sport. Wie sie den Weg aus dieser Spirale fand und wie es ihr heute geht, erzählt sie in dieser Podcastfolge. Wenn Angst aber lange anhält, lähmt, zu Vermeidungsverhalten führt und ausgeprägte Erwartungsangst (Angst vor der Angst) auftritt, sollte eine fachgerechte Behandlung durchgeführt werden. Mehr zu dem Thema unter pdgr.ch/angst.

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