Das Angebot der Mutter-Kind-Station Salvorta der Klinik Beverin Cazis richtet sich an Mütter mit einer psychischen Erkrankung, welche eine stationäre Behandlung benötigen und aus therapeutischen oder sozialen Gründen zusammen mit ihrem Säugling oder Kleinkind behandelt werden sollen.

Wir helfen Ihnen

Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass die Mütter hinsichtlich ihrer psychischen und körperlichen Verfassung dazu in der Lage sind, ihr Kind weitgehend selbständig zu versorgen und zu betreuen. Es werden Kinder bis zum Erreichen des fünften Altersjahrs aufgenommen. Sollte der gesundheitliche Zustand eine gemeinsame Aufnahme nicht erlauben, kann die Mutter zunächst auch ohne ihr Kind aufgenommen werden und das Kind nach Besserung des Gesundheitszustandes der Mutter schrittweise in die Behandlung miteinbezogen werden.

Ziel ist es, die psychische Erkrankung der Mutter zu behandeln und den Aufbau einer stabilen Mutter-Kind-Beziehung zu fördern. Die Mütter werden bei der Betreuung ihres Kindes durch Fachfrauen Betreuung und Pflegefachpersonen unterstützt, und wenn nötig entlastet. Alltagsaktivitäten werden wieder aufgebaut und ein dem Kind angepasster Tagesablauf gestaltet.

Das Behandlungsangebot richtet sich zudem an Männer und Frauen, die während der Schwangerschaft psychisch erkranken und eine stationäre Behandlung benötigen.

«Die Frauen spüren meist schnell, dass die neue, ungewohnte Situation mit dem Kind sie psychisch belastet. Die Gefühle sollten ernst genommen werden.»

Laura Kecskeméti

Oberärztin / Stv. Chefärztin Spezialpsychiatrie

Therapieangebot

Das Angebot der Mutter-Kind-Station beinhaltet eine Vielzahl an Therapien und Unterstützungsmöglichkeiten:

  • regelmässige Einzelgespräche mit Ärzten, Psychologen und Pflegefachpersonen
  • Paar-, Eltern- und Familiengespräche
  • Sozialberatung
  • medikamentöse und/oder phytotherapeutische Behandlungen
  • Achtsamkeits-, Entspannungs- und Genusstraining
  • Psychoedukation
  • Elterngruppe
  • Mutter-Kind-Nachmittage
  • Musiktherapie im Mutter-Kind-Setting
  • Training sozialer und emotionaler Kompetenzen
  • Sport-, Bewegungs-, Musik-, Mal- und Kunsttherapie
  • bei entsprechender Indikation Schmerzbewältigung und Physiotherapie

Wir arbeiten eng mit betreuenden Hebammen, der Mütter- und Väterberatung, Kinderarztpraxen sowie mit Fachpersonen der Kinder- und Jugendpsychiatrie zusammen. Darüber hinaus sind wir bei der Organisation einer individuellen Nachbehandlung und Unterstützungsmassnahmen für zu Hause, nach dem Klinikaustritt, behilflich.

PODCAST «LEBENS-IBLICK»

Das Baby ist da, doch irgendwie stellt sich das Mutterglück nicht ein. Denn plötzlich ist alles anders: Der Job ist vorerst weit weg, die Beziehung zum Partner ist eine andere und die eigene Freiheit an einem kleinen Ort. Stephanie ist zweifaches Mami, erzählt wie es ihr mit der Mutterrolle ergangen ist und wann sie gemerkt hat, dass es gut ist sich Unterstützung zu holen.

Jetzt anhören:

oder auf:
   

Weitere Folgen und Informationen zum Podcast «LEBENS-IBLICK»

Video

Schlafstörung – Was steckt dahinter? (Teil 2) – Monatsthema Februar 2021
Nora Stump, Psychologin berichtet über Herausforderungen für Mütter

Unsere Fachperson

Laura Kecskeméti

Oberärztin / Stv. Chefärztin Spezialpsychiatrie

Flyer & Broschüren

Wissenswertes

Mutter werden: Wenn die Depression die Freude trübt

Mehr

Baby Blues? Kein Grund zur Panik

Mehr