Treten Sie als Behandlungspartner mit uns in Kontakt – wir tauschen uns gerne mit Ihnen aus. Es ist uns wichtig, dass wir gemeinsam an gleichen Behandlungszielen mit Ihrem Patienten arbeiten.

Wir wissen, dass Sie eine gute psychiatrische Grundversorgung leisten und eine der wertvollsten Ressourcen des Patienten sind. Zusammen mit unserem interdisziplinären Team entlasten wir Sie mit fachlicher weitergehender und intensiver Betreuung Ihres zugewiesenen Patienten.

Unsere Behandlungsstandorte

Zuweisung

Zuweisungen von Patienten gegen deren Willen / Fürsorgerische Unterbringung (FU)

Die unfreiwilligen Zuweisungen sind seit dem 1. Januar 2013 im ZGB geregelt.

Formular ärztliche Einweisung Fürsorgliche Unterbringung – Gesundheitsamt Graubünden

Hinweis für FU-Zuweisung:
Faxen Sie das Formular an die Ärztliche Leitung unter der Nummer 058 225 21 19.

Auf der Webseite der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Graubünden finden Sie alle notwendigen Informationen zur fürsorgerischen Unterbringung (FU).

HIN-Verschlüsselung

Unseren Mitarbeitenden können HIN-verschlüsselte Dokumente per E-Mail zugestellt werden.

Die persönliche E-Mail-Adresse jedes PDGR-Mitarbeitenden bildet sich aus dem Vornamen und Namen (Beispiel: vorname.name@pdgr.ch).

«Wir ergänzen Ihre Arbeit und Ihr Fachwissen mit unserem Psychiatrie- und Therapieangebot.»

PD Dr. med. Andres Ricardo Schneeberger

Ärztlicher Direktor / MGL

Notfall / Krise

Station D11-Notfall Klinik Waldhaus Chur

Nehmen Sie bei einem Notfall oder einer Krise telefonisch mit uns Kontakt auf.

Telefon 058 225 20 00

Psychiatrische Dienste Graubünden
Klinik Waldhaus Chur
Loëstrasse 220
7000 Chur

Wir sind 24 Stunden am Tag erreichbar.

Die Klinik Waldhaus Chur verfügt über eine 24 Stunden Notfall-Aufnahme. Die Zufahrt ist auf dem Klinik-Areal mit der Bezeichnung Notfall signalisiert und ist mit dem Fahrzeug erreichbar.

Ambulante Krisenintervention (AKI)

Wir bieten an Wochenenden und Feiertagen für das Bündner Rheintal, entlang der Achse Maienfeld – Thusis, eine aufsuchende Behandlung und Betreuung von Patienten mit akuten psychiatrischen Krisen in der häuslichen Umgebung oder vor Ort des Geschehens an.

Mit dem Pilotprojekt stellen wir für Patienten in Krisensituationen eine kurzfristige Begleitung und Unterstützung auch an Zeiten sicher, in denen die ambulanten Versorgungsangebote oftmals nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Das AKI-Team ist mit einem Arzt und einer erfahrenen Dipl. Pflegefachperson HF besetzt und an folgenden Zeiten im Einsatz:

Freitag: 16.00 – 20.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 08.00 – 20.00 Uhr

Telefon 058 225 21 00
aki@pdgr.ch

Flyer Ambulante Krisenintervention

Spezielle Angebote

Interkulturelle Sprechstunden

Wir bieten ein ambulantes Angebot für Migranten und fremdsprachliche Patienten an.

Die ambulanten Sprechstunden und Therapien können in folgenden Sprachen – ohne Dolmetscher – durchgeführt werden: Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Ungarisch. Bei weiteren Sprachen können wir Therapien mit interkulturell geschulten medizinischen Dolmetschern aufgleisen.

Die Kosten für die Therapie werden von der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen. Die Kosten für den Dolmetscher nicht. Dafür müsste vor Therapiebeginn die Kostenübernahme der Dolmetscherleistungen geklärt sein (Selbstzahlung/Sozialdienst etc.).

Unsere Ansprechpersonen sind Dr. med. Ibrahim Al Saleh, Oberarzt, ibrahim.alsaleh@pdgr.ch und Dr. med. Fabian Gaspoz, Oberarzt, ernesto.gaspoz@pdgr.ch.

Substitutionstherapie – Ambulatorium Neumühle Chur

Patienten können sich selbst anmelden oder sich von ihrem Hausarzt zur Substitutionstherapie zuweisen lassen. Sie können gerne telefonisch oder per E-Mail mit uns Kontakt aufnehmen.

Behandelnde Ärzte können die Bewilligung zur Substitutionstherapie online beantragen. Einen Zugang zum Onlinetool mit entsprechendem Link erhalten Sie direkt beim Kantonsarzt.

Zum Ambulatorium Neumühle Chur

 

Betreuung Mutter und Kind

Das Angebot der Mutter-Kind-Station Salvorta der Klinik Beverin richtet sich an Mütter mit einer psychischen Erkrankung, welche eine stationäre Behandlung benötigen und mit ihrem Kind zusammenbleiben sollen.

Es werden Kinder bis zum Erreichen des Schulalters aufgenommen. Neben der Unterstützung von Müttern und deren Angehörigen, bieten wir Hilfe für Kinder psychisch erkrankter Eltern an. Die stationäre Behandlung hat zum Ziel, die bestehenden psychischen Beschwerden zu lindern, die Mutter-Kind-Beziehung zu begleiten und auf den Alltag zu Hause vorzubereiten. Die Betreuung und Pflege des Kindes wird dabei unter anderem durch eine stundenweise Entlastung durch eine Pflegefachperson gewährleistet. Bei längeren Aufenthalten ist auch die Betreuung in einer Kindertagesstätte möglich.

Flyer Betreuung Mutter-Kind

Nachbetreuung

Wir legen Wert auf eine gute Information über die Krankheit und Behandlung und beziehen das Umfeld mit ein. Der Patient arbeitet an den Zielformulierungen und der Behandlungsplanung mit. Der Austrittstermin wird gemeinsam mit dem Patienten und unserem zuständigen Arzt festgelegt.

Austritt

Rechtzeitig vor Austritt des Patienten organisieren wir Termine bei Ihnen als nachbehandelndem Arzt beziehungsweise Psychotherapeuten.

Einen Kurzaustrittsbericht übermitteln wir Ihnen direkt am Austrittstag. Das Rezept und das Arbeitszeugnis liegen am Austrittstag für den Patienten bereit.

Die ausführliche Zusammenfassung der Krankengeschichte stellen wir Ihnen innerhalb von 15 Arbeitstagen zu.

Nachbetreuung durch die PDGR

Vereinzelt führen wir bei Patienten eine psychiatrisch, ambulant-pflegerische Nachbetreuung durch, um das während der stationären Behandlung Gelernte noch weiter zu vertiefen.

Gemeinsam mit den Spitexorganisationen in Graubünden und Glarus bieten wir eine ambulante psychiatrische Spitex an.

Austausch & Befragung

Im Austausch mit Ihnen als Behandlungspartner besprechen wir unsere Behandlungspraxis und nehmen Ihre Bedürfnisse für eine optimale Zusammenarbeit auf.

Wir erlauben uns Ihnen eine Behandlungspartnerbefragung zukommen zu lassen, damit Sie uns im Rahmen der Qualitätssicherung beurteilen.

Ein externes Institut wertet die Antworten aus, um Optimierungen in der gemeinsamen Zusammenarbeit umzusetzen.

Flyer & Broschüren

Dokumente

Veranstaltungen

Monatsthemen

Psychisch erkrankt – Wege daraus / Januar 2019

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Sex und Partnerschaft – Stress damit? / März 2019

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Kokain und Partydrogen / Mai 2019

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Suizid – Prävention & Hilfe für Angehörige / September 2019

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Nach Burnout – zurück ins Leben / November 2019

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Wenn der Zwang meinen Alltag bestimmt / Januar 2020

Mehr

Wenn Essen zum Feind wird / März 2020

Mehr

Alkohol – ein Feind, der sich als Freund tarnt / Mai 2020

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Wie weiter – wenn es Angehörigen zu viel wird / September 2020

Mehr

Einfluss der Digitalisierung auf meine Psyche / November 2020

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Schlafstörung – Was steckt dahinter? / Februar 2021

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Keine Angst vor der Angst / Mai 2021

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Wissenswertes

Beitrag Bündner Woche: Psychiatrie im Wandel

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PDGR-Forschung: Ist es der Mond?

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Elektrokonvulsionstherapie

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