Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) richtet sich an Menschen mit schweren therapieresistenten depressiven Störungen, Schwangerschafts- und Wochenbettdepressionen und Psychosen, Depressionen mit Aversion gegenüber Psychopharmaka bzw. Medikamentenunverträglichkeit.

Wir helfen Ihnen

Die Wirkung der Therapie beruht auf der Auslösung eines epileptischen Krampfanfalls mittels eines kurzen Stromimpulses während einer Kurznarkose. Wenn die EKT frühzeitig bei schwerwiegenden psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt wird, kann es im günstigsten Fall zur Verhinderung oder zumindest zur Verringerung von Folgewirkungen der psychiatrischen Erkrankungen kommen, wie zum Beispiel Reduzierung von sozialen und familiären Konsequenzen bei lang andauernder psychiatrischer Erkrankung.

Die EKT hat sich seit ihrer Einführung vor mehr als 80 Jahren in der technischen Ausführung fundamental verändert, wenngleich das Grundprinzip der Behandlung gleich blieb.

«Es braucht etwas Zeit für spürbare Verbesserungen. Die Wurzel einer Pflanze, die zu wenig gegossen und gedüngt wird, werden auch nicht von heute auf morgen neu gebildet.»

Dr. med. Michael Prapotnik

Oberarzt/Stv. Chefarzt Akutpsychiatrie

Therapieangebot

Die Behandlung ist stationär und ambulant möglich und dauert mit Vor- und Nachbetreuung rund 3 Stunden.

In einer Akutphase werden in der Regel 8 bis 12 Behandlungen zweimal pro Woche durchgeführt. Die EKT findet in den Räumen des Kantonsspitals Graubünden, am Standort Fontana in Chur, statt.

Die Führung der Behandlung obliegt dem EKT-durchführenden Arzt der PDGR. Der Anästhesist des Kantonsspitals Graubünden ist für die Kurznarkose verantwortlich. Eine Pflegefachperson betreut und überwacht den Patienten vor und nach der Behandlung.

Die Anmeldung erfolgt über den behandelnden Hausarzt oder den Facharzt für Psychiatrie.

Unsere Fachperson

Flyer & Broschüren

Wissenswertes

Wenn Stress krank macht - Burn-out und seine Folgen

Mehr

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt?

Mehr