Geschützt, nicht ausgeschlossen – Einblicke in Behandlung und Betreuung
Während jeweils eines Monats steht in verschiedenen Fachbeiträgen ein Psychiatrie-Thema aus unterschiedlichen Perspektiven im Fokus.
Umrahmt wird das Monatsthema unter anderem von einer Beitragsreihe auf TV Südostschweiz, einem Thementag auf Radio Südostschweiz und verschiedenen Ratgeberbeiträgen in Bündner Tages- und Wochenzeitungen wie der Bündner Woche, Südostschweiz, Bündner Tagblatt, Davoser Zeitung oder Engadiner Post.
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Die PDGR arbeiten mit verschiedenen Institutionen, Vereinen und Fachstellen zusammen. Je nach Themenschwerpunkt äussern sich verschiedenen Fachpersonen, Betroffene und Angehörige in den verschiedenen Fachbeiträgen. Seitens PDGR sind dies:
Publizierte Fachbeiträge
Die Fachbeiträge werden nach der Veröffentlichung aufgeschalten.
Auftaktseite «Bündner Woche»
Geschützt, nicht ausgeschlossen – Einblicke in Behandlung und Betreuung
Fachperson:
KD Dr. med. Oliver Matthes, Chefarzt
Beitragsreihe TV Südostschweiz
Fachpersonen und Betroffene im Gespräch mit Corina Egli-Thöny von TV Südostschweiz
Ratgeber «Fegl Ufficial»
«Geschützt in den Alltag zurück – Die Angebote einer Tagesklinik bieten Halt und Sicherheit»
Fachpersonen:
Senidar Dizdar, Pflege- und Standortleiterin PZ Surselva
Felix Flepp, SVA Graubünden
Theater mit Podiumsgespräch
«CHLÖISU – Die Wirklichkeit ist nicht alles»
10. September 2026
ab 18.30 Uhr I Klinik Waldhaus Chur
Podiumsteilnehmende:
- Ursula Kunz, betroffene Mutter
- Gion Müller, Mal- und Gestaltungstherapeut, PDGR
- Dr. med Rahul Gupta, Ärztlicher Direktor, PDGR
Durch das Podium führt Melanie Salis
PDGR-Podcastserie «LEBENS-IBLICK»
Der Suizid meiner Mutter hat mein Leben zweigeteilt
Vor sieben Jahren nahm sich Céline’s Mutter völlig unerwartet das Leben. Von einem Moment auf den anderen war da eine Leere, wo vorher ein Mensch war, der für Céline untrennbar mit dem Ursprung des eigenen Lebens verbunden war. Zurück blieben unzählige Fragen, Ohnmacht, Wut und zunächst auch der Gedanke: «Mama, du lässt uns im Stich.»
Heute sind da vor allem Erinnerungen. An eine Kindheit mit ihrer Mama. An das Kochen, an ihre Mutter, die barfuss in der Küche stand. An viele kleine und grosse Momente, die geblieben sind. Aber auch weiterhin Trauer. Denn Trauer verschwindet nicht einfach – sie verändert sich.
Céline ist selbst Mutter von fünf Kindern. Nach dem Suizid ihrer Mutter merkte sie, dass sie ihre eigene Schwere zuerst anschauen und sortieren musste – auch damit sie diese nicht unbewusst an ihre Kinder weitergibt. Sie holte sich Hilfe. Sie begann, über das Geschehene zu sprechen. Und sie schrieb ein Buch: «Suizid – reden wir darüber». Denn genau das möchte Céline: reden. Fragen zulassen. Auch mit Kindern. Und einen Weg finden, ein schwieriges Thema in Worte zu fassen. In der neuen Folge von «Lebenseinblick» erzählt Céline offen und berührend von Verlust, Wut, Liebe, Erinnerungen und ihrem Weg durch die Trauer.
Jetzt anhören:
