Das Psychiatrie-Zentrum Davos / Prättigau (PZ Davos / Prättigau) stellt die psychiatrische Versorgung in den Regionen Davos und Prättigau sicher. Zum Behandlungsangebot des PZ Davos / Prättigau gehören ambulante Sprechstunden für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, tagesklinische Angebote für Erwachsene sowie das Angebot der psychiatrischen Spitex in der Region. Weiter unterstützen und beraten wir mit unserem psychiatrischen Konsiliardienst Gesundheitsfachpersonen in Spitälern und Heimen bei der Behandlung und Betreuung ihrer Patientinnen und Bewohner.

Für Davos und das Prättigau setzen wir erfahrene Psychiater, Psychologinnen, Pflegefachpersonen, Sozialpädagogen und Therapeuten der Erwachsenen- sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie ein.

Unser Zentrum befindet sich an der Promenade 4 im Spital Davos.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir sind für Sie da.

Wie helfen wir

Ambulante Sprechstunden

Die meisten psychischen Beschwerden oder Krisen können ambulant diagnostiziert und behandelt werden. Das PZ Davos / Prättigau bietet symptomspezifische, lösungsorientierte Behandlung und Betreuung bei akut auftretenden und länger vorhandenen psychischen Beschwerden des ganzen psychiatrischen Spektrums an.

Erwachsenenpsychiatrie

Das Behandlungsangebot für Erwachsene umfasst unter anderem: Gesprächspsychotherapie, problem- und lösungsorientierte Gespräche im Einzel- und Familiensetting, spezifische diagnostische Abklärungen wie zum Beispiel ADHS-Abklärungen, medikamentöse Behandlung, interventionelle Behandlungsmethoden sowie Beratungen von Personen und Angehörigen. Weiter ermöglichen wir auch interkulturelle Sprechstunden für Migranten und fremdsprachliche Patienten.

Sofern der ambulante Rahmen aufgrund Therapiefrequenz und Betreuungsumfang nicht ausreicht, kann eine tagesklinische oder stationäre Behandlung in Betracht gezogen werden. Zudem ist eine ambulante Weiterbetreuung in den ersten Monaten nach den meisten tagesklinischen und stationären Behandlungen zu empfehlen.

Die Behandlungskosten werden von der Krankenversicherung auch bei Allgemeinversicherten neben dem Selbstbehalt vollständig übernommen. Eine Zusatzversicherung ist nicht notwendig. Darüber hinaus pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit Hausärzten, dem Sozialdienst, Angehörigen und weiteren Behandlungspartnern und organisieren bei Bedarf gemeinsame Standortgespräche zur optimalen Behandlungsplanung.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Gespräch

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen: Wir sind für alle da und setzen uns nach Kräften für die psychische Gesundheit der jungen Patientinnen und Patienten ein. Unser Ziel ist es, ihnen zu einer psychisch stabilen Entwicklung zu verhelfen und sie in ihrem Heranwachsen bestmöglich zu unterstützen.

Kinder und Jugendliche drücken ihre seelische Not auf sehr unterschiedliche Weise aus. Oft fällt es ihnen schwer, Probleme oder deren Ursachen zu benennen, diese einzuordnen und offen auszusprechen. Sie benötigen eine Vertrauensperson, die bedingungslos für sie da ist, Zusammenhänge wahrnimmt und sie konsequent auf einem zielgerichteten Lösungsweg begleitet.

Kinder- und jugendpsychiatrische Behandlung bedeutet weitgehend Hilfe zur Selbsthilfe. Da meistens nicht nur das Kind oder der/die Jugendliche, sondern die gesamte Familie von den Problemen betroffen ist, unterstützen wir Eltern und ihre Kinder bei der Entwicklung von Problemlösungen und begleiten sie dabei.

Für die Themen Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Autismus-Spektrum-Störung, Essstörung, Kleinkinder oder Inkontinenz bieten wir Spezialambulanzen an.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

In der Einzeltherapie besprechen wir mit den Betroffenen (meist Jugendliche), wie sie mit Belastungen umgehen und wie sie bestimmte Probleme lösen können. Es ist eine Art «Trainingslager», in dem es darum geht, neues Verhalten zu erlernen, zu erproben und umzusetzen.

Das Wohlbefinden Einzelner steht immer in Zusammenhang mit der gesamten Familie und dem Umfeld. So kann sich ein Familienmitglied nur selten unabhängig von den anderen verändern. Darum ist es sinnvoll, die Eltern oder auch die Geschwister in die Behandlung mit einzubeziehen. Manchmal leben Eltern in Trennung und es kommen neue Lebenspartner dazu. Hier versuchen wir, zusammen mit den Betroffenen zu entscheiden, wer aus der Familie zur Lösung beitragen kann. Alle Beteiligten können mitwirken, um den Einzelnen zu unterstützen.

Es kommt immer wieder vor, dass Eltern nicht wissen, wie genau sie in bestimmten Erziehungssituationen vorgehen sollen. Auch Jugendliche kommen ab und zu an Punkte, an denen sie ratlos sind, wie sie ihre persönlichen Probleme lösen können. Hier können wir beraten, welche Möglichkeiten es gibt und welche dieser Möglichkeiten wahrscheinlich am ehesten zum Erfolg führt. Oft helfen schon wenige Gespräche weiter.

Tagesklinik

Allgemeinpsychiatrie

Das Behandlungsangebot der Allgemeinpsychiatrischen Tagesklinik ist auf die Behandlung und Rehabilitation psychisch kranker Menschen ausgerichtet. Es bietet Patienten ein vielseitiges Behandlungsangebot, damit sie ihr Leben im Alltag selbstständig meistern. Die Patienten besuchen halbtags oder tageweise ihre Therapie in der Tagesklinik und kehren nachher in ihr gewohntes soziales Umfeld zurück.

In der Tagesklinik werden Patienten ab dem 18. Altersjahr unabhängig von ihrer psychiatrischen Erkrankung aufgenommen.

Eine Zuweisung kann über externe Behandlungspartner (z.B. Hausarzt), im Anschluss an eine stationäre Behandlung in der Klinik, über soziale Dienste oder auf Eigeninitiative erfolgen.

Die Behandlung in der Allgemeinpsychiatrischen Tagesklinik ist krankenversicherungspflichtig. Die Abklärung mit der Krankenversicherung übernehmen wir für Sie.

Die Tagesklinik ist von Montag bis Freitag von 8.15 Uhr bis 16.45 Uhr geöffnet und bietet neun Ganztagesplätze. Nehmen Sie mit uns für eine Besichtigung oder für ein erstes Gespräch telefonisch Kontakt auf.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Therapieangebot

Wir respektieren die Individualität und Würde eines jeden Menschen und begegnen unseren Patienten und ihren Angehörigen in der täglichen Arbeit mit Wertschätzung und Toleranz. Bei der Behandlung psychischer Krankheiten orientieren wir uns am aktuellen Stand der Wissenschaft. Dabei berücksichtigen wir die biologischen Faktoren, die psychische Verarbeitung und die Wechselbeziehung mit der sozialen Umwelt der Patienten.

Wir sind offen für klinisch wirksame komplementärmedizinische Methoden und ergänzen damit unser psychotherapeutisches Behandlungsangebot. Diese Aspekte fliessen im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung – Körper, Seele, Geist und Spiritualität – in die Behandlungsgrundsätze ein und werden von einem bereichsübergreifenden Team wahrgenommen.

Die Behandlung und Therapie orientiert sich am gemeinsam erarbeiteten Behandlungsplan und kann eine Auswahl aus den folgenden Therapieformen beinhalten:

Aktivierungstherapie fördert und unterstützt die körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten. Je nach Krankheit und vorhandenen Interessen und Möglichkeiten wird die Therapie auf Sie oder die Patientengruppe abgestimmt. Das entsprechende therapeutische Mittel wird gezielt ausgewählt: musische, kognitive, gestalterische, lebenspraktische oder gesellige Aktivitäten wie zum Beispiel gemeinsames Kochen oder kreatives Gestalten sind Teil der interprofessionellen Gesamtbehandlung.

Sie sollen Abwechslung, Kontakte und Gemeinschaft erleben und Orientierung im Sinne einer Tages- und Wochenstruktur erhalten.

Mit bestimmten und einfachen Übungen werden wiederholte Entspannungserlebnisse gefördert. Dadurch werden Krankheitssymptome wie Anspannung und Nervosität, Kreisen negativer Gedanken und Impulsivität wirksam beeinflusst.

Progressive Muskelrelaxation
Die progressive Muskelrelaxation ist das systematische Trainieren von Anspannung und Entspannung von bestimmten Muskelgruppen. Der Entspannungszustand führt zu einer nervlichen Beruhigung und Erholung, ähnlich wie sie im Schlaf erfolgt. Diese Entspannungsmethode ist besonders für nervöse, unruhige Personen geeignet und bewirkt darüber hinaus ein verbessertes Körperbewusstsein und Körpergefühl.

In einer Gruppentherapie werden Wissen zur Symptomatik der Erkrankung, die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und die Rückfallprophylaxe strukturiert vermittelt. Das Ziel des Intensivprogrammes ist es, die Krankheit besser zu verstehen und lernen mit ihr umzugehen. Die Aufklärung über die Entstehung Ihrer Erkrankung bildet die Grundlage für die anschliessenden Behandlungsschritte.

Wir bieten spezifische Gruppentherapien für unterschiedliche psychiatrische Krankheitsbilder an.

Unsere Pflegefachpersonen unterstützen Sie bei der Ausübung von Alltagstätigkeiten. Es werden gemeinsame Aktivitäten geplant und in den Tagesablauf eingebunden. Durch gezieltes, auf Sie zugeschnittenes Training, werden auf Ihren Wunsch Unsicherheiten im sozialen Verhalten trainiert. Hobbys und vorhandene Ressourcen berücksichtigen wir dabei.

 

Die Psychoedukation ist eine offene Krankheitsbild unspezifische Gruppe, die sich an aktuellen Themen von Ihnen orientiert. In der Gruppentherapie lernen Sie, sich in der Gruppe zu äussern, einen Standpunkt zu vertreten, andere Meinungen zuzulassen, zuzuhören, aufeinander einzugehen und Erfahrungen auszutauschen.

In dieser Gruppe werden Hintergründe zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen vermittelt. Krankheitsmodelle, Behandlungsansätze und Copingstrategien werden geschildert und durch eigene Erfahrungen der Patienten angereichert. Ziel ist, dass Sie Ihre Erkrankung besser verstehen und zu bewältigen lernen.

 

Das Training sozialer Kompetenzen vermittelt Bewältigungsfertigkeiten von sozialen Situationen im kognitiven, emotionalen und motorischen Verhalten. Das Herzstück des Trainings sind Rollenspiele, die in drei Situationstypen aufgeteilt sind:

  1. Recht durchsetzen
  2. Beziehungen pflegen
  3. Sympathie werben

Das Ziel ist selbstsicheres, sozial kompetentes Verhalten zu stärken, zu erweitern und aufzubauen.

Mit bestimmten und einfachen Übungen werden wiederholte Entspannungserlebnisse gefördert. Dadurch werden Krankheitssymptome wie Anspannung und Nervosität, Kreisen negativer Gedanken und Impulsivität wirksam beeinflusst.

Progressive Muskelrelaxation
Die progressive Muskelrelaxation ist das systematische Trainieren von Anspannung und Entspannung von bestimmten Muskelgruppen. Der Entspannungszustand führt zu einer nervlichen Beruhigung und Erholung, ähnlich wie sie im Schlaf erfolgt. Diese Entspannungsmethode ist besonders für nervöse, unruhige Personen geeignet und bewirkt darüber hinaus ein verbessertes Körperbewusstsein und Körpergefühl.

Der englische Begriff «Recovery» kann als Genesung, Gesundung oder Wiederfindung übersetzt werden. Recovery bedeutet so viel wie «die Gesundheit wiedererlangen» und wird als positives Selbsterleben trotz anhaltender Symptomatik verstanden.

Recovery ist ein Ansatz in der Psychiatrie, der die Selbstbestimmung der Patienten in den Mittelpunkt stellt. Bei Recovery tauschen sich Patient, psychiatrische Fachpersonen und geschulte Peer-Mitarbeitende miteinander aus und gestalten aktiv den Genesungsprozess. Peer-Mitarbeitende sind Experten aus Erfahrung, da sie selbst eine schwere psychische Krise durchlebt haben.

Recovery-Prozess
Dieser wird unter dem Akronym «CHIME» zusammengefasst:

  • Connectedness (Verbundenheit)
  • Hope and optimism about the future (Hoffnung und Optimismus)
  • Identity (Identität)
  • Meaning in life (Sinn im Leben)
  • Empowerment (Befähigung, Ermächtigung)

Entwicklung und Bedeutung
Betroffene in den USA begründeten vor mehr als 20 Jahren die Recovery-Bewegung. Der Anstoss kam von langjährig erkrankten Personen, die als «unheilbar krank» galten und trotz dieser negativen Beurteilung gesundeten. Sie brachten den Begriff «Recovery» ins Spiel.

Recovery bei den PDGR
Den PDGR ist es ein Anliegen, den Patienten auf Augenhöhe zu begegnen. Wir setzen uns für den Recovery-orientierten Ansatz ein. Die Patienten selbst sind ein wichtiges Element ihres Genesungsweges. Zudem kann mit Recovery verstärkt der Entstigmatisierung der Psychiatrie und des Patienten entgegengewirkt werden.

Die Peer-Mitarbeitenden in den PDGR bieten Impulse, um das Verständnis psychischer Störungen und den Umgang mit Betroffenen zu erweitern und zu verbessern. Zudem leiten sie die Recovery-Gruppe auf den Stationen. Diese Gesprächsgruppe verfolgt das Ziel, die zentralen Botschaften des Recovery-Models für Betroffene und Pflegende erfahrbar zu vermitteln.

Die Recoverygruppe beschäftigt sich mit der Thematik «Das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen». Recovery bedeutet Genesung oder Gesundung. Der Recovery-Gedanke will den gesunden Anteil im Menschen stärken und helfen, mit Symptomen umzugehen. Für den Gesundungsweg bedeutet das vor allem sich den Fragen zu stellen «Wer bin ich mit oder ohne meine Krankheit?», «Wie kann ich mit den vermeintlich «kranken» oder «gesunden» Anteilen im Leben klar kommen?» Recovery will dabei unterstützen, an sich selber zu glauben, die eigenen Stärken (wieder-) zu erkennen, sich aus gemachten Erfahrungen weiterzuentwickeln und die eigene Selbstbestimmung zurück zu gewinnen.

Das Skillstraining ist wichtiger Bestandteil des so genannten DBT-Therapieprogramms (= Verhaltenstherapie kombiniert mit kognitiver Therapie, die bei bestimmten psychischen Erkrankungen angewendet wird). Bei den unterschiedlichen Problembereichen jeder einzelnen Person stehen u. a. Symptome und Verhaltensmuster, die das Leben des Betroffenen gefährden, im Mittelpunkt der Behandlung.

In diesem Training werden Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen und Selbstwert thematisiert, Achtsamkeit, Stresstoleranz und Fertigkeiten (Skills) zum Umgang mit Spannungszuständen, sowie konstruktivere Umgangsweisen in zwischenmenschlichen Beziehungen erlernt, um Belastungssituationen besser zu bewältigen. Zwischen den Gruppenstunden, in denen die Fertigkeiten vermittelt werden, werden Übungsaufgaben erteilt, um das Besprochene zu trainieren.

Das Kunsttherapieangebot umfasst verschiedene Fachrichtungen. Alle Angebote finden im Einzel- und Gruppensetting statt. Die Kunsttherapie ist ein psychodynamisch orientiertes Behandlungsverfahren, bei dem verschiedene künstlerische Mittel im therapeutischen Prozess zur Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit eingesetzt und diagnostisch genutzt werden. Mit gestalterischen, musikalischen und tänzerischen Mitteln sowie mit dem Körper können Emotionen ohne Worte ausgedrückt und mit Unterstützung einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung reguliert werden. Die Kunsttherapie mit ihren ressourcenorientierten Kreativitätserfahrungen stärkt das Selbstbewusstsein, unterstützt das persönliche Beziehungsverhalten und ist mit diesen nonverbalen Möglichkeiten eine Ergänzung zur Gesprächstherapie.

Bewegungs- und Tanztherapie
Bewegungs- und Tanztherapie ist eine körperorientierte kreative Therapieform. Sie nutzt die grundlegenden Ausdrucksmittel des Menschen mit Körper, Bewegung und der künstlerische Form Tanz als Spiegel der körperlichen, seelischen und geistigen Verfassung. Bei der Behandlung wird ein besonderer Fokus auf Beziehung, Wahrnehmungs- und Bewusstheitsarbeit sowie Symbolik gelegt. Körper, Bewegung und Tanz dienen als Mittel für Heilungs- und Integrationsprozesse mit dem Ziel der Wiederherstellung eines Gleichgewichts von Körper und Psyche.

Musiktherapie
Musiktherapie ist nonverbale Kommunikation mit sich und anderen in der universalen Sprache von Tönen und Musik. Sie nutzt und fördert die eigene musikalische Kreativität zum Hörbarmachen der eigenen Gefühlswelt.  Spielerisch und leistungsfrei wird diese über die Musik dem Bewusstsein zugänglich gemacht und kann verbal bearbeitet werden. Dadurch wird ein Transfer in den Alltag möglich. Ein einfach handhabbares Instrumentarium aus unterschiedlichen Kulturkreisen sowie die eigene Stimme als körpereigenes Instrument stehen zur Verfügung.

Gestaltungs- und Maltherapie
In der Gestaltungs- und Maltherapie setzt sich der Mensch ins Bild oder in eine Gestalt. Die Konzentration auf den bildnerischen Gestaltungsprozess ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt und fordert dazu auf, in Farben und Formen auszudrücken was nicht in Worte gefasst werden kann. So wird der Ursprung emotionalen Erlebens mit gestalterischen Mitteln sichtbar und dem Bewusstsein zugänglich gemacht.

Das kognitive Training nach Dr. med. Franziska Stengel ist ein sozial-kommunikatives und gesundheitsorientiertes Training kognitiver Funktionen wie: Konzentration und Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Denken und Sprache sowie aller Gedächtnissysteme mit Hilfe von Fragestellungen und Inhalten aus dem täglichen Leben.

Das kognitive Training dauert eine Stunde und wird einmal wöchentlich in der Gruppe durchgeführt. Es geht um ein gesprächsorientiertes Training und um den gegenseitigen Austausch von Ideen. Die Lösungen werden partnerschaftlich und gemeinsam erarbeitet, wobei sich jeder beteiligt wie er möchte.

Es werden Übungen zu folgenden fünf Kategorien gemeinsam gelöst:

  1. Wort-Buchstaben-Übungen
  2. Wort-Sprach-Übungen
  3. Denk-Reproduktions-Wissens-Überlegens-Fragen
  4. Denk-Strukturierungs-Kategorisierungs-Spiele
  5. Sinneskonzert

Flyer «Kognitives Training nach Dr. med. Franziska Stengel»

Durch das Praktizieren von Achtsamkeit lernt man den gegenwärtigen Augenblick bewusster wahr zu nehmen ohne zu bewerten. Dadurch findet man innere Ruhe, Gelassenheit und Klarheit – auch angesichts körperlicher oder seelischer Schmerzen. In der Achtsamkeitsgruppe werden die Technik und Möglichkeiten der Achtsamkeit vermittelt. Übungen werden aktiv angeleitet und gemeinsam durchgeführt. Die Achtsamkeit hilft, Stress abzubauen und die Entspannungsfähigkeit zu fördern.

NADA Ohrakupunktur versteht sich als komplementäre Behandlung und ergänzt andere therapeutische Ansätze sinnvoll. Die Akupunktur erleichtert es den meisten Menschen, sich zu entspannen, zu beruhigen,
sich selbst wahrzunehmen und für den Kontakt zu anderen Menschen zugänglicher zu werden.

Akupunktur kann Symptome vegetativer Störungen lindern ohne selbst wesentliche störende oder gefährliche Nebenwirkungen zu haben. Durch die Akupunktur wird besserer Schlaf und bessere Konzentrationsfähigkeiten erlangt. Die NADA reduziert Ängstlichkeit und innere Unruhe. Die Ohrakunpunktur lindert ebenso Entzugssymtome und mindert das Suchtverlangen.

Das kreative Gestalten gibt die Möglichkeit, mit verschiedenen Materialien wie z. B. Ton, Farbe, Papier oder Speckstein ihre Stimmungslage auszudrücken. Konzentriert und achtsam an einer gestalterischen Arbeit zu verweilen zentriert die Gedanken und Gefühle. Das Endprodukt und der Weg dazu helfen positive Emotionen wie Freude, Stolz und Erfolgserleben zu reaktivieren.

Ambulante Psychiatrische Spitex

Im Auftrag von Spitexorganisationen übernehmen die PDGR die ambulante-psychiatrische Spitex. Unsere diplomierten Pflegefachpersonen unterstützen Menschen mit psychischen Problemen und deren Angehörige in ihrer gewohnten Umgebung.

Im Fokus stehen die Förderung der Gesundheit, Krisensituationen soweit als möglich zu überwinden und bestmögliche Stabilität zu erreichen beziehungsweise aufrechtzuerhalten.

Das Angebot wird im Kanton Graubünden und im Kanton Glarus angeboten. Wenden Sie sich für weitere Fragen an unsere Tageskliniken in den Regionen: Chur, Glarus, dem Psychiatrie-Zentrum Davos / Prättigau, dem Psychiatrie-Zentrum Engadin / Südbünden sowie dem Psychiatrie-Zentrum Surselva in Ilanz.

Spitex Verband Graubünden:
Flyer Webseite

Senevita Casa Graubünden:
Flyer Webseite

Konsiliardienst

Viele Erkrankungen können dank der engen Zusammenarbeit von somatischer Medizin und der Psychiatrie erfolgreich behandelt werden. Der psychiatrische Konsiliardienst unterstützt und berät Gesundheitsfachpersonen in Spitälern und Heimen bei der Behandlung und Betreuung ihrer Patientinnen und Patienten sowie ihrer Bewohnerinnen und Bewohner.

Unsere Fachpersonen des Konsiliardienstes stehen mit ihrer fachspezifischen Expertise zur Verfügung und geben an die Behandlungspartner Empfehlungen ab, bezüglich weiterführender diagnostischer Abklärungen sowie therapeutischer Massnahmen.

Fachpersonen

Katharina Abs

Oberpsychologin

Annemieke Balk Salzgeber

Fachpsychologin

Laura Barandun

Leiterin PZ Davos/Prättigau

Irene Bardill Flury

Dipl. Pflegefachfrau HF

Clara Maria Barell

Fachpsychologin

Nicole Claudia Baur

Kunsttherapeutin

Sabine Fabienne Degiacomi

Dipl. Pflegefachfrau HF

Victoria Jung Lippitsch

Fachpsychologin

Zoltán Katonai

Oberarzt

Dr. phil. Sandy Krammer

Fachpsychologin

Teresa Kugler

Dipl. Pflegefachfrau

Corina Müller

Dipl. Sozialpädagogin FH

Fabian Müller

Assistenzpsychologe

Sandra Müller

Gestaltungspädagogin

Paul Rene Schröder

Oberarzt

Situationsplan

Veranstaltungen

Flyer & Broschüren

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PODCAST «LEBENS-IBLICK»

Persönliche Einblicke ermöglicht die PDGR-Podcastserie «LEBENS-IBLICK». Wir schaffen für Betroffene eine Möglichkeit ihre Erfahrungen, sei es als (ehemalige) Patientin oder als Angehöriger, einem interessierten Publikum mitzuteilen und die Zuhörer an den persönlichen Erlebnissen teilhaben zu lassen.